Der finale Ausbau beginnt! Start des FTTH-Ausbaus in Hombressen !

Bereits im September konnten die meisten ACO-Verteilerkästen in Hombressen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Diese Woche hat nun endlich der FTTH-Ausbau (Glasfaser bis ins Haus) begonnen. Die ersten Hausanschlüsse wurden bereits in den letzten Tagen am oberen Ende der Waldstraße (Abzweigung vorm „Kringel“) fertiggestellt, was mancher sicherlich anhand der Baumaschinen bereits erahnen konnte.

Leider haben wir aktuell noch keine näheren Informationen über den genauen Ablauf (Welche Straße wird wann ausgebaut?), die geplante Dauer oder einen Fertigstellungstermin für den FTTH-Ausbau. Auch über den Anschluss des Verteilerkastens in der Talstraße an das Glasfasernetz liegen uns derzeit keine neuen Informationen vor. Sobald wir hier Informationen von Götel oder der ausführenden Tiefbaufirma (Fa. ANK-Bau GmbH aus Kassel) erhalten, werden wir diese hier schnellstmöglich zur Verfügung stellen.

Für alle, die sich bereits Gedanken machen, wie so ein Hausanschluss konkret aussieht und wo man ihn im eigenen Haus platzieren könnte, ist hier ein bereits fertiggestellter Hausanschluss aus der Waldstraße:

Neue Infos zu Glasfaser Hombressen

Nachdem letzten Freitag der FTTC-Ausbau (Glasfaser bis zum Verteilerkasten) bei uns in Hombressen fast abgeschlossen werden konnte, geht es nun Schritt für Schritt auf unser Ziel zu: der Glasfaseranschluss direkt bis ins Haus (FTTH). Wir wollen euch dabei immer auf dem Laufenden halten und die neusten Infos, die wir von Goetel erhalten, an euch weitergeben. Wir werden diesen Beitrag ggf. aktualisieren oder neue veröffentlichen, wenn es neue Infos zum FTTH-Ausbau gibt.

ACO-Kunden / FTTC-Ausbaustufe

Durch den Anschluss der Verteilerkästen an das Glasfasernetz stehen allen ACO-Kunden nun zumindest die gebuchte Geschwindigkeit auch tatsächlich zur Verfügung. Der Verteilerkasten an der Kreuzung Udenhäuser Straße / Talstraße konnte noch nicht angeschlossen werden, sodass einige ACO-Kunden aus der Talstraße noch nicht am Glasfasernetz, sondern noch am ACO-Funknetz angebunden sind. Die Bandbreite, die per Richtfunk nach Hombressen zur Verfügung gestellt wird, verteilt sich so aber auf wesentlich weniger Verbraucher, sodass auch diese Kunden schon eine Verbesserung erfahren sollten. Sobald uns die Information über den Anschlusszeitpunkt vorliegt, melden wir uns mit einem Update.

VDSL 50 für ACO-Kunden

Alle ACO-Kunden, die einen Antrag auf FTTH bei Götel gestellt haben, werden ab sofort auf VDSL 50 umgestellt. Das bedeutet 50 MBit im Download und 10 MBit im Upload. Damit das bei euch auch ankommt, sind folgende Voraussetzungen nötig:

  • ACO-Kunde
  • Antrag auf FTTH gestellt
  • Leitung wurde von ACO / Götel erfolgreich umgestellt
    (das sollte bereits bei allen automatisch per Script passiert sein)
  • Die Leitung ist für VDSL freigeschaltet
    (hier gab es im Einzelfall Probleme, die mit einem Anruf bei ACO / Götel gelöst werden können – die Telekom muss die Leitung ggf. für VDSL freischalten)
  • Der Router (z. B. FRITZ!Box) muss VDSL unterstützen, wie zum Beispiel das Modell FritzBox 7430 oder neuer
FRITZ!Box 7490 mit VDSL 50

Eure derzeitige Bandbreite könnt ihr hier messen: https://breitbandmessung.de

Kosten für den DSL-Anschluss

Zunächst bezahlt jeder seinen ACO-Tarif wie gehabt. Das heißt aber auch, dass Kunden mit günstigen Verträgen einen Vorteil haben gegenüber Kunden, die bislang schon viele Monate VDSL 50 bezahlt haben, die Bandbreite aber kaum nutzen konnten. Zukünftige Götel-Kunden können aber demnächst auf einen Götel-FTTC Vertrag wechseln, den sie übergangsweise bis zum FTTH-Ausbau vergünstigt bekommen sollen. Der genaue Zeitpunkt, ab dem das möglich sein wird, steht noch nicht fest. ACO oder Götel werden darüber informieren. Sollten wir neue Infos zu diesem Thema haben, erfahrt ihr es auch hier.

DSL 50 für 39,95 bis zur Umstellung auf FTTH

Auch bei den Anschlusskosten für den Hausanschluss gibt es Neuigkeiten, die wir in einen neuen Beitrag packen: http://hombressen-online.de/blog/2020/09/19/neue-tarif-details-fuer-ftth/

Auf gute Downloads
Julian und Torben

Neue Tarif-Details für FTTH

Wie heute aus der HNA zu entnehmen ist, werden nun auch die Stadt Hofgeismar und die anderen Ortsteile ab 2021 durch Götel mit einem Glasfaseranschluss versorgt. Wenn uns Informationen zum Start in Hombressen vorliegen, informieren wir euch sofort. Allerdings müssen die anderen Ortsteile natürlich auch die geforderte Quote erfüllen, was wir bereits erfolgreich hinter uns haben.

Neue Anschlusskosten

Götel hat die LWL-Tarife überarbeitet und die Anschlusskosten geändert:

Alte Tarife
Neue Tarife

Die gute Nachricht: Die Anschlussgebühren wurden insgesamt reduziert. Ab dem Tarif LWL 200 entfallen die Anschlusskosten komplett. Die neuen Preise können auch genutzt werden, wenn bereits ein Antrag gestellt wurde. In diesem Fall geraten die neuen günstigeren Preise. Götel wird alle Kunden noch über die neuen Tarife und Wechselmöglichkeiten informieren.

Es gibt aber auch Nachteile:

Vorsicht bei LWL 10 und Eigenleistung

Wer den kleinsten Tarif LWL 10 beantragt hat, für den erhöhen sich nach den neuen Tarifen die Anschlusskosten. Stefan Finger, unser Ansprechpartner bei Götel, versicherte uns aber, dass für alle bereits gestellten Anträge der Bestandsschutz gilt: Das heißt: Alle, die den LWL 10 bereits bestellt haben, zahlen den vereinbarten ursprünglichen Preis.

Die Verlegung des Glasfaserkabels vom Grundstücksrand bis in das Haus ist nicht mehr in Eigenleistung möglich. Götel hat damit zu schlechte Erfahrungen gemacht, sodass hier umgesteuert wurde.

Schönes Wochenende
Julian und Torben

Breitband-Internetanschluss

Hallo liebe Hombresser(innen),

dieser Beitrag soll euch unterstützen, wenn es darum geht, euch für oder gegen einen Glasfaser-Anschluss direkt ins Haus zu entscheiden.

Zwei Stufen des Glasfaser-Ausbaus

Der Ausbau für Hombressen findet in zwei Stufen statt. In der ersten Ausbaustufe wird die jetzige Richtfunkverbindung durch Glasfaserleitungen ersetzt. Die Richtfunkverbindung stellte in den letzten Jahren einen limitierenden Faktor der Datenübertragung dar, was nahezu alle ACO-Kunden erfahren mussten. Der Anschluss der Verteiler im Dorf per Glasfaser wird dafür sorgen, dass dieser Engpass überwunden wird. Dadurch wird es wahrscheinlich möglich, die Übertragungsraten, die allen ACO-Kunden „verprochen“ wurden, auch zu erreichen. Der Weg von den Verteilern bis zur Telefonbuchse im Haus (Kupferkabel) wird dadurch nicht angepackt.

In der zweiten Ausbaustufe wird auch diese letzte Strecke ersetzt. Das Glasfaserkabel führt dann direkt ins Haus. Damit ist auch der limitierende Faktor, das letzte Stück Kupferkabel, eliminiert, und der Weg für die Zukunft wird frei. Sagen wir vereinfacht: mit Kupferkabel bekommen wir ca. 100, per direktem Glasfaser das 10-fache, also 1000.

Brauchen wir überhaupt die zweite Stufe?

Von der ersten Ausbaustufe werden wir, außer natürlich der besseren und stabilieren Leistung, nichts merken. Unser Hausanschluss bleibt wie er ist. Bei der zweiten Ausbaustufe, der Verlegung des Glasfaserkables direkt ins Haus, sind wir mit im Spiel. Kosten fallen an und um Erdarbeiten kommen wir auch nicht herum. Reicht dann nicht die erste Stufe, die ja schon mal eine große Verbesserung verspricht, aus?

Unsere Meinung: Für morgen ja. Für übermorgen nein.

Zukunftsfähigkeit

Die Entscheidung muss jeder selbst treffen. Folgende Punkte können vielleicht dabei helfen:

  • Video- und Live-Streaming (Netflix, Amazon Prime, Apple TV+, Sky Ticket, DAZN, YouTube…) werden eine immer größere Rolle spielen. Das klasssiche TV-Programm hat ausgedient.
  • Die Auflösung der Videos wird weiter steigen. Schaut man heute noch viel in HD, steht schon bald ein 4k-Flat TV im Wohnzimmer. 4k-Video hat nicht etwa die doppelte, sondern gleich die 4-fache Auflösung. Entsprechend vervierfacht sich die Anforderung an die Internet-Leitung.
  • Längst vobei sind auch die Zeiten, in denen man mit der gesamte Famile vor einem TV hockte. Heute steht ein Flachfernseher in fast jedem bewohnbaren Zimmer. Jeder schaut „on demand“, also genau das, wonach ihm gerade ist. Das heißt, es werden mehrere 4k-Videos gleichzeitig über die Leitung gehen. Und was ist mit 8k? Das ist nicht mehr allzu weit entfernt…
  • Immer mehr Geräte im Haushault vernetzen sich und empfagen und senden Daten über unseren Internetanschluss. Ständig aktualisieren sie sich selbst und benötigen einen Teil der Bandbreite.
  • Home Office gehört heute zum Angebot vieler Arbeitgeber und gleichzeitig wird es von immer mehr Arbeitnehmern nachgefragt. Da willst du nicht sagen: Lass mal, ich wohne in Hombressen.
  • Wohnt man in Hombressen und will einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen, wird es ebenfalls eng. Bei Video- und/oder Telefonkonferenzen per Internet muss man erstmal erklären, warum das Video ruckelt oder der Ton aussetzt.

Wir könnten die Liste noch fortführen. Aber ich denke diese Punkte alleine reichen aus, um zu verdeutlichen, dass „Breitband“ ein dehnbarer Begriff ist. Sprach man in der Vergangengheit bei 16.000er DSL-Leitungen von Breitband, könnte man damit bald schon zum Schmalband-Nutzer degradiert werden.

Eine Schlüssel-Infrastruktur für Hombressen

Die Versorgung mit Wasser, Strom, Telefon und Gas ist selbstverständlich. Danach fragt keiner mehr. Was fragt jemand heute, der in einen Ort ziehen möchte? Ja, genau.

Die Verlegung von Glasfaser direkt ins Haus ist eine Chance für Hombressen, eine zweifollos vorhandene Lücke in der Infrastruktur zu schließen. Sie steigert nicht nur direkt den Wert der eigenen Immobilie, alle Hombresser profitieren von einer höheren Attraktivität unseres Dorfes als Wohnort.

Weitere Infos bei goetel: https://www.goetel.de/unternehmen/downloads/